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ver.di-Mitglieder in den privaten Busunternehmen im Land stimmen mit knapper Mehrheit für den Tarifkompromiss

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, haben die Mitglieder der Gewerkschaft im Tarifgebiet des privaten Omnibusgewerbes (OVN) mit einer knappen Mehrheit dem am 25.11.2015 ausgehandelten Kompromiss zugestimmt.

„Das Ergebnis ist ein schwieriger Kompromiss und wir waren uns nicht sicher, ob die Beschäftigten den Weg mitgehen werden“, so Gerhard Mette, Verhandlungsführer von ver.di Nord. „Die Alternative wären jetzt unbefristete Streiks gewesen, um das Ergebnis zu verbessern. Nun haben die Mitglieder entschieden, diesen langen Tarifkonflikt beizulegen, wenn auch nicht mit Jubel und einigem Grummeln im Bauch. Manchmal sind Ergebnisse schwer verdaulich und daran werden wir die Arbeitgeber in künftigen Runden auch erinnern“, so Mette weiter.

Das von der ver.di-Verhandlungskommission zur Annahme empfohlene Ergebnis sieht vor, die Tabellenentgelte um 50 Euro monatlich jeweils ab dem 01.12.2015, nochmals ab dem 01.10.2016 und um 55 Euro zum 01.09.2017 anzuheben.

Die Laufzeit des Vertrages beträgt 28 Monate